Glossar

A

  • Abblendlicht
    Das Abblendlicht, auch Fahrlicht genannt, ist ein an Fahrzeugen angebrachtes Licht, das zur Ausleuchtung der Fahrbahn vor dem Fahrzeug vor allem nachts dient. Die ausgeleuchtete Fläche beim Abblendlicht endet in etwa 70 m vor dem Traktor. Das Fernlicht leuchtet die Fahrbahn so weit wie möglich aus. Das Abblendlicht leuchtet die Fahrbahn asymmetrisch aus. Das bedeutet, dass die rechte Seite stärker ausgeleuchtet wird. In Ländern mit Linksverkehr ist es die linke Seite. Entgegenkommende Fahrzeuge werden somit nicht geblendet. Gleichzeitig wird der rechte (bzw. der linke) Fahrbahnrand für den Fahrer klar erkennbar, um so Fußgänger, Radfahrer oder Wildwechsel früher wahrzunehmen. Das asymmetrische Abblendlicht kann durch "schräge" Streuungsmuster in der Streuscheibe des Scheinwerfers bzw. durch Verformungen des Reflektors (z.B. bei modernen Klarglas-Scheinwerfern) erzeugt werden.

    Dieser Bereich kann bei Klarglas-Scheinwerfern abgeklebt werden, damit Fahrzeuge, deren Scheinwerfer für Rechtsverkehr ausgelegt sind, in Ländern mit Linksverkehr den Gegenverkehr nicht blenden.
  • Anhalteweg
    Summe aus Reaktions- und Bremsweg. Also die Distanz, die der Wagen von dem Moment an zurücklegt, wenn der Fahrer die Gefahr erkennt, bis zum Stillstand
  • Antiblockiersystem
    Das Antiblockiersystem verhindert durch elektronische Regelung der Bremskraft das Blockieren der Räder. Das Fahrzeug bleibt bei einer Vollbremsung oder beim Bremsen in der Kurve lenkbar und auch auf unterschiedlichem Untergrund spurtreu. Fahrstabilität und Lenkbarkeit wird damit Priorität eingeräumt.

B

  • Beleuchtungsanlage
    Die Beleuchtungsanlage eines Traktors besteht in der Regel aus den folgenden Komponenten:

    2 Scheinwerfern / Hauptscheinwerfern, bis zu 14 Arbeitsscheinwerfern (Halogen-, LED- und Xenon-Arbeitsscheinwerfer), 2 weißen Begrenzungsleuchten, 2 roten Rückleuchten / Schlussleuchten, 1 weißen Kennzeichenbeleuchtung (meist integriert in die Rückleuchte), 2 roten Bremsleuchten, 1-3 Steckdosen, 1 Leuchte für das Fahrerhaus des Schleppers, 1 Steckdose für die Anhängerbeleuchtung

    In unserem Online-Shop finden Sie eine große Auswahl an Beleuchtungsartikeln für fast alle Treckermarken. Wir führen Scheinwerfer, Rückleuchten, Blink-Positionsleuchten und Arbeitsscheinwerfer für sowohl neuere Traktorenmodelle als auch für klassische Oldtimermodelle wie z.B. von Deutz, Fendt, Hanomag, Massey Ferguson / MF, etc..
  • Betriebsbremse
    Sie wird mit einem Tritt aufs Bremspedal aktiviert. Die Betriebsbremse wirkt durch Reibung auf sämtliche Räder des Fahrzeugs ein.
  • Blockieren
    Stillstand eines oder mehrerer Räder infolge einer zu kräftigen Bremsung, während sich der Wagen weiter in Fahrtrichtung bewegt. Im blockierten Zustand können die Reifen keine Seitenführungskräfte übertragen. Sind die Vorderräder blockiert, lässt sich das Auto nicht mehr lenken, stehen dagegen beide Hinterräder oder blockieren die Räder einseitig, droht Schleudergefahr.
  • Bremsbeläge
    Sie bestehen aus einer Mixtur von Metallen (als Faser oder Pulver), Füllstoffen, Gleitmitteln und organischen Materialien (Harze und Kautschuk). Asbest, früher wichtiger Bestandteil, ist seit 1988 verboten. Der Belag bremst zusammen mit der Scheibe oder Trommel das Auto durch Reibung ab. Nur durch sorgfältige Abstimmung werden großer Verschleiß oder schlechte Bremswirkung vermieden.
  • Bremsflüssigkeit
    Sie hat die Aufgabe, den im Hauptbremszylinder erzeugten Druck verlustfrei weiterzuleiten. Die hauptsächlich aus Polyalkylen-Glykolether und speziellen Zusätzen bestehende Flüssigkeit ist giftig und ätzend. Sie sollte je nach Qualität alle ein bis drei Jahre ausgewechselt werden. Wichtigster Maßstab für die Qualität ist ein hoher Nass-Siedepunkt, der als DOT-Wert angegeben ist.
  • Bremskraftminderer
    Abhängig davon ob und wie schwer ein Fahrzeug beladen ist, regelt er den Bremsdruck für die Hinterachse. Somit werden beim leeren Wagen Überbremsen und Blockieren der Räder verhindert.
  • Bremskraftverstärker
    Die gebräuchlichsten Kraftquellen zur Verringerung der Fußkraft, die der Fahrer beim Bremsen aufbringt, sind Unterdruck und eine separate Hydraulik-Pumpe.
  • Bremsplatten
    Entstehen durch starken Reifenabrieb an der Aufstandsfläche beim Bremsen mit blockierten Rädern. Die Folge ist eine Unwucht am beschädigten Reifen.
  • Bremsprüfstand
    Zumeist mit Rollenprüfständen werden die Bremskräfte ermittelt, die als Grundlage für die Bewertung von Funktionsfähigkeit und Wirkung der Bremsanlage dienen.
  • Bremssattel
    Das Gehäuse über der Bremsscheibe eines Traktors, in dem Bremsbeläge und Druckzylinder untergebracht sind. Je nach Befestigung oder Führung des Bremssattels unterscheidet man Festsattel, Schwimmrahmen, Faustsattel und Schwingsattel.

C

  • Case IH Magnum Rowtrac
    Der Case IH Magnum Rowtrac vereint die Vorzüge von Rad- und Raupenfahrwerk und soll damit sehr wendig sein, eine hohe Zugkraft haben und Arbeiten können laut Hersteller sehr bodenschonend ausgeführt werden.
  • Claas Traktoren
    Die Firma Claas wurde 1913 in Westfalen von August Claas gegründet. Kurz darauf wurde die Firma in Geb. Claas umbenannt und 1919 zog das Unternehmen nach Harsewinkel.

    1930 begann man mit der Entwicklung des ersten Mähdreschers, welcher 1936 auf den Markt kam. Des Weiteren widmete man sich bei Claas der Entwicklung von Strohpressen, Futtererntemaschinen, Zuckerrohr-Vollerntern, Rundballenpressen, Feldhäcksler, Großballenpressen und Großmähdreschern.

    Erst 2003 kam durch den Erwerb der Mehrheit an Renault Agriculture die Traktoren hinzu. In dem Geschäftsjahr 2010/2011 konnte man bei Claas auf einen Rekordumsatz von 3,3 Mrd. Euro blicken und den Guinnes Weltrekord der schnellsten Erntemaschine bejubeln. Der Lexon 770 schaffte beachtliche 675,84 Tonnen Erntegut in nur 8 Stunden.

D

  • Deutz 05er-Serie
    Die Deutz 05er Baureihe löste 1965 die Deutz D-Baureihe ab. Die Deutz Traktoren der 05er-Serie waren mit dem Motor FL812 ausgestattet. Dieser Motor hatte ein Axialgebläse und ein Massenausgleichsgetriebe. Bei den 05er-Modellen wurden dann erstmals bei den Modellen D6005 bis D9005 Allradantrieb angeboten. In der Deutz 05er-Serie wurde zudem erstmals das M-Zeichen für Magirus auf der Kühlerhaube sichtbar.

    Modelle der Deutz 05er Serie

    Zu der Deutz 05er-Serie zählen verschiedene bekannte Deutz Traktormodelle, wie zum Beispiel der Oldie D2505, gebaut von 1965 bis 1968. Der verbaute Motor war der F2L812 mit 20 PS und verfügte über zwei Zylinder. Er war luftgekühlt und hatte einen Hubraum von 1.700 ccm.

    Der Deutz Schlepper D3005 wurde zwischen den Jahren 1965 und 1968 gebaut. Der Motor bei diesem Oldtimer Traktor wies eine Leistung von 28 PS auf. Auch hier wurde der F2L812 mit zwei Zylindern, Luftkühlung und 1.700 ccm Hubraum verbaut. Der Deutz D3005P hatte die gleiche Leistung wie das Modell D3005 von Deutz, mit dem Unterschied, dass der D3005P eine Schmalspurversion war. Der Typ Deutz D4005 wurde von 1965 bis 1968 produziert. Der verbaute Motor war der F3L812, brachte es auf 35 PS, hatte drei Zylinder, war luftgekühlt und verfügte über 2.600 ccm.

    Der Oldtimer Schlepper D4005P war die Schmalspurversion des Deutz D4005. Der Oldtimer D4005 wurde zwischen den Jahren 1965 bis 1968 gebaut. Der Motortyp war der F3L812 S mit 40 PS, drei Zylindern, Luftkühlung und 2.600 ccm Hubraum.

    Der Deutz D5005 wurde zwischen den Jahren 1965 bis 1968 gebaut. Der verbaute Oldtimer Motor war der F4L812, hatte 45 PS, vier Zylinder, Luftkühlung und einen Hubraum von 3.400 ccm. Dieser Oldtimer war auch als Schmalspurversion erhältlich.

    Der Deutz D9005 war mit 85 PS der stärkste Vertreter dieser Baureihe; er wurde im Jahr 1967 hergestellt. Im Motor wurden sechs Zylinder verbaut. Der Hubraum dieser Maschine wurde mit 5.100 ccm angegeben.
  • Deutz 06er-Serie
    Für das Unternehmen Deutz war mit der Entwicklung der 06er Serie eine der erfolgreichsten Zeiten angebrochen. Die 06er-Serie löste 1968 die D 05er Baureihe ab. Die Deutz Traktoren der 06er Serie wurden 1968 erstmalig in München auf der DLG Ausstellung präsentiert.Die Traktoren wurden mit einer Leistung von 24 PS bis 160 PS angeboten. Je nach Modell hatten die Schlepper zwei bis vier Zylinder. Die Deutz 06er Serie wurde später von der Deutz 07er Baureihe abgelöst.

    Die Deutz 06er Serie wies verschiedene Modelle vor, wie zum Beispiel den Deutz D2506. Dieser wurde von 1968 bis 1974 produziert. Die Leistung des Motors lag bei 34 PS und verfügte über zwei Zylinder. Mit 1.900 ccm war er noch der „kleinste“ Oldie dieser Baureihe. Der Motor von diesem Deutz 06 wurde mit Luft gekühlt.
  • Deutz 07er-Serie
    Die Deutz 07er Serie wurde von 1980 bis 1990 hergestellt und löste damit die 06er Baureihe von Deutz ab.

    Die Modelle der Deutz 07er Baureihe waren mit einem luftgekühlten Motor verbaut. Die Motoren hatten je nach Modell zwischen 29 und 75 PS. In der Deutz 07er Serie gab es auch Traktoren in Schmalspur-Versionen oder besonderen Fahrerkabinen.

    Der Deutz D 2807 und der Deutz D 3607 dieser Baureihe wurden zwischen 1982 und 1999 gebaut. Beide Traktormodelle verfügten über den F2L912er Motor. Dieser Motor war luftgekühlt, hatte zwei Zylinder und einen Hubraum von 1.900 ccm. Beide Traktoren waren damit die Kleinsten ihrer Serie. Der Deutz D 2807 hatte 29 PS, der Schlepper Deutz D 3607 dafür schon 34 PS.

    Das nächst stärkere Modell war der Deutz D 4007, hergestellt in den Jahren 1980 bis 1984. Dieser Traktor hatte 35 PS im Motor F3L912. Der Motor kühlte sich selbstständig mit Luft. Der Hubraum betrug 2.800 ccm.

    Grundsätzlich ist zur 07er Serie von Deutz noch anzumerken, dass die Modelle mit dem Zusatz "C" in der Typenbezeichnung auf die Aufsführung des Traktors mit einer Kabine, mit dem Zusatz "A" auf die Ausführung in Allrad und mit dem Zusatz "P" auf die Schmalspur-Ausführung des Traktors hinweisen.
  • Deutz D15
    1959 wurde mit der Herstellung des Trecker D15 begonnen. Dieser Oldtimer Traktor wurde nur im Jahr 1959 gebaut. Die Maschine F1L712 konnte eine Leistung von 14 PS bereitstellen. Der Motor hatte nur einen Zylinder und kühlte sich durch Luft ab. Der Hubraum fasste 850 ccm und konnte 2.400 Umdrehungen leisten. Der Motor verfügte über eine 95 mm starke Bohrung sowie einen 120 mm starken Hub. Mit dem Getriebe des Deutz D15 hatte man sechs Vorwärtsgänge und zwei Rückwärtsgänge zur Auswahl. 0,4 bis 1,5 km/h waren im ersten Vorwärtsgang möglich. Der zweite Vorwärtsgang ermöglichte 2,4 km/h, der dritte 4 km/h. Im vierten Gang waren bereits 6,9 km/h möglich bzw. im fünften sogar 11,2 km/h. Im letzten, dem sechsten Gang konnte man 19 km/h fahren.

    Der Deutz D15 brachte 920 kg Leergewicht auf die Waage. Dieser Oldtimer Traktor war 2.645 mm lang, 1.550 mm breit und 1.490 mm hoch. 430 mm betrug die Bodenfreiheit bei diesem Modell. Das Fahrzeug verfügte über einen Radstand von 1.490 mm. Eine Riemenscheibe und Zapfwelle gehörten ebenso zur Ausstattung. Der Durchmesser der Riemenscheibe betrug 180 mm und wies eine Breite von 100 mm auf. Die Leistung der Riemenscheibe betrug 1.655 Umdrehungen in der Minute. Der Zapfwelle standen 540 Umdrehungen zur Verfügung. Der Durchmesser betrug 13/8 Zoll sowie 75 mm Länge. Die Frontbereifung wurde mit 4.00-16AS angegeben, hinten dagegen mit 8-24AS.

  • Deutz D25
    Der Oldtimer Traktor D25 wurde von 1958 bis 1959 gebaut. Es gab dieses Modell in der Variante N. Der Motor des Deutz D 25 war der F2L712. Er war luftgekühlt und hatte zwei Zylinder, ferner 1.700 ccm Hubraum sowie eine Leistung von 18 PS beziehungsweise 20 PS bei 1.800 Umdrehungen in der Minute.

    Der Motor des D25 hatte eine Bohrung von 95 mm und einen Hub von 120 mm. Produziert wurde das Getriebe für den D 25 vom Hersteller selber. Es hatte fünf Gänge sowie einen Rückwärtsgang. Im ersten Gang konnte der Deutz D 25 zwischen 0,8 bis 2,5 km/h erreichen. Im zweiten Gang leistete er 4,2 km/h, im dritten 7,2 km/h, im vierten 12,9 km/h und im fünften waren 20 km/h möglich. Der Rückwärtsgang leistete 2,5 km/h, während das Leergewicht 1.320 kg betrug.

    Der Deutz D 25 wies Blattfedern für die Vorderachse auf, die Abmessungen betrugen in der Länge 2.750 mm, in der Breite 1.590 mm und in der Höhe 350 mm. Der Radstand wurde mit 1780 mm und die Bodenfreiheit mit 350 mm angegeben.

    Der Oldie Schlepper verfügte über eine Riemenscheibe, Zapfwelle und Mähbalken. Die Riemenscheibe hatte einen Durchmesser von 255 mm, eine Breite von 100 mm und eine Umfangsgeschwindigkeit von 15,3 m/s. Die Zapfwelle verfügte über eine Drehzahl von 600 Umdrehungen in der Minute, einen Durchmesser von 1 3/8 Zoll und eine Länge von 75 mm. Der Mähbalken hatte eine Drehzahl von 1.177 Umdrehungen in der Minute. Die Bereifung des D 25 war vorne 5,00-16AS Front und hinten 8-24 oder 10-28 AS.
  • Deutz D30 D30s
    Deutz D30/D30S

    Noch in der Produktionsphase des D25 begann man bei Deutz mit dem Bau des D30. Ungefähr 35.000 Stück wurden im Deutz Werk in Köln, in der Zeit von 1961 bis 1965 hergestellt. Da zur selben Zeit der D25 noch in Produktion war, wurde dem Deutz D30 das gleiche Motor-Modell eingebaut, und zwar der acht PS stärkere Zweizylinder-Viertakt-Dieselmotor der Baureihe F2L712. Und auch dem Deutz D30S wurde bis 1964 derselbe Motor montiert. In diesem Jahr kam dann der neue F2L812 auf den Markt. Obwohl er mehr PS hatte, blieb die Leistung gleich.

    Das Gewicht von 1390 kg bis 1420 kg, die 2300-kW-Umdrehungen und die Tatsache, dass dem Deutz D30 satte 28 PS zur Verfügung stehen, gehört zu den technischen Daten. Genauso, wie zu erwähnen ist, dass der Schlepper dabei landwirtschaftliche Maschinen mit bis zu 2300 kg Gesamtgewicht anhängen konnte. Ebenfalls zu den technischen Daten zählen die acht Vorwärtsgänge und die zwei Rückwärtsgänge, die Länge von 3040 mm, die Breite von 1600 mm und die Höhe von 1590 mm. Der Hubraum wird mit 1700 cm³ angegeben. Für die Elektrik sorgt eine 12-Volt-Einrichtung nach der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung.

    Die Unterschiede zwischen dem Deutz D30S und dem D30 sind kaum vorhanden. Dieser Traktor hat zwar ein etwas höheres Eigengewicht von 1400 kg bis 1600 kg, hat aber ebenfalls 2300 kW und kann 28 PS erzielen. Er ist genauso lang, breit und hoch wie sein Vorgänger, hat genauso viel Hubraum, verfügt auch über acht Vorwärts- und zwei Rückwärtsgänge und kann ebenfalls eine Gesamtlast von 2300 kg anhängen. Sogar die Elektrik ist die Gleiche.

    Es gibt wirklich wenige Unterschiede, aber die, die es gibt, sind äußerst markant. Nicht nur der Kaufpreis unterscheidet sich wesentlich vom Deutz D30, sondern auch die Zapfwelle. Bei dem D30S handelt es sich um eine Motorzapfwelle, deren Betätigung über eine Doppelkupplung erfolgte. Bei dem D30 erfolgte die Betätigung der Zapfwelle über eine Getriebe-Kupplung. Das T25 Getriebe für beide Traktoren wurde von Deutz produziert. Als kleine Info: Das “S" bei D30S ist ein Hinweis auf die Motorzapfwelle. Einen unabhängigen Mähantrieb mit einer Rutschkupplung war als Zubehör erhältlich.

    Für den Fall, dass eine Wartung oder Reparatur ansteht, gibt es für die D-Reihe bei Deutz eine Liste für Ersatzteile. Die Liste für Ersatzteile passt nahezu für jeden zur D-Baureihe gehörenden Schlepper. Denn die Traktoren dieser Reihe einschließlich des Deutz D30S und des D30 unterscheiden sich so minimal, dass jede Betriebsanleitung plus Schaltplan für alle Schleppertypen Anleitungen enthält. Alle Ersatzteile und Anleitungen sind bebildert. Die D30 Bedienungsanleitung enthält eine übersichtliche Aufteilung über das Wissen der Restauration, der Wartung, der Inbetriebnahme und der Pflege. Eine Werkstattanleitung kann beim Ausbau von Teilen und einer Reparatur sehr hilfreich sein.

    Bei einem D30 im tadellosen Zustand mit TÜV liegt der Preis noch bei circa 5000 Euro. Mit ungefähr 2000 Euro muss man rechnen, für einen demontierten D30 oder einen zum Restaurieren. Da spielt der technische und optische Zustand dann eine große Rolle.
    Sie finden in unsere Kategorie Oldtimer viele Teile für den Deutz D30/D30s, einige Ersatzteile finden Sie auch in anderen Kategorien wie z.B. Lenkstangen und Spurstangen für den Deutz in der Kategorie Lenkung.
  • Deutz D40
    Der Oldtimer Schlepper Deutz D40 wurde von 1958 bis 1959 gebaut. Es gab zwei Varianten, N und A. Der Motor trug die Typbezeichnung F3L712, war luftgekühlt und mit drei Zylindern verbaut. Der Hubraum des D40 war 2.550 ccm groß und erbrachte eine Leistung von 35 PS bei 2.150 Umdrehungen in der Minute. Die Bohrung betrug 95 mm, bzw. der Hub wurde mit 120 mm geführt.

    Das Getriebe des Deutz D40 wurde auch vom Unternehmen selbst hergestellt. Es ermöglichte sieben Vorwärtsgänge und drei Rückwärtsgänge, die sich in die Varianten N und A unterschieden. Die Geschwindigkeit der einzelnen Gänge betrug im ersten Vorwärtsgang in der Variante N 0,6 bis 2,2 km/h und in der A Variante 0,8 bis 2,3 km/h. Der zweite Vorwärtsgang leistete in der Variante N 3,2 km/h und in der A Variante 3,4 km/h. Der dritte Vorwärtsgang in der Variante N 4,8 km/h und in der A Variante 5,1 km/h. Im vierten Gang in der Variante N 7,2 km/h und der A Variante 7,5 km/h. Im fünften Gang in der Variante N 9,1 km/h und in der A Variante 9,5 km/h, während im sechsten Gang die Variante N mit 13,5 km/h und die A Variante mit 14,1 km/h angegeben wurde. Der siebte Gang wiederum wurde in der Variante N und A mit 20 km/h geführt. Im ersten Rückwärtsgang leisteten beide Varianten mit 1,8 km/h dieselbe Geschwindigkeit. Im zweiten Rückwärtsgang hatte die N Variante 3,9 km/h und die A Variante 4,0 km/h. Im dritten Rückwärtsgang hatte die N Variante 7,4 km/h und die A Variante 7,6 km/h.

    Das Leergewicht des D40 Schlepper betrug 1750 kg. Die Vorderachse war mit einer Doppelfederung ausgestattet. Die Abmessungen in der N Variante betrugen in der Länge 3.350 mm, in der Breite 1.550 und in der Höhe 1.680 mm. In der A Variante betrug die Länge 3.350 mm, in der Breite 1.500mm und in der Höhe 1.720 mm. Der Radstand wurde mit 2.110 mm bzw. die Bodenfreiheit mit 390 mm geführt; beide Varianten waren gleich. Der Schlepper D4 war mit einer Riemenscheibe, Zapfwelle und Mähantrieb ausgestattet, die in beiden Varianten identisch waren. Die Riemenscheibe hatte einen Durchmesser von 220 mm, eine Breite von 140 mm, eine Drehzahl von 1.370 Umdrehungen und eine Umfangsgeschwindigkeit von 15,76 m/s. Die Zapfwelle leistete eine Drehzahl von 550 Umdrehungen in der Minute, wies einen Durchmesser von 1 3/8 Zoll und eine Länge von 75 mm auf. Der Mähantrieb hatte eine Drehzahl von 950 Umdrehungen.

    Die Bereifung des Deutz D40 war bei beiden Varianten vorne mit 5050-16 AS Front gleich. In der N Variante hatte dieses Modell 11-28 AS und in der A Variante 9-36 AS.
  • Deutz D4005
    Der Deutz D4005 zählt zur D-05er-Baureihe der Deutz Traktoren. Der Deutz 4005 wurde von 1965 bis 1967 hergestellt. Den Deutz 4005 gab es zudem als Schmalspurtraktor. Das Modell hatte die Bezeichnung Deutz 4005 P.

    Der Deutz 4005 hatte einen Motor mit 35 PS, drei Zylinder, eine Luftkühlung und einen Hubraum von 2.550 ccm. Der Traktor wies ein Leergewicht von 1.780 kg auf. Seine Länge betrug 3.375 bis 3.430 mm und die Höhe 1.590 bis 1.635. Der D4005 hatte eine Bodenfreiheit von 605 mm und einen Radstand von 1.995 mm. Die Spurweite betrug vorne zwischen 1.260 bis 1.860 mm und hinten 1.220 bis 1.720 mm. Der Wendekreis mit Lenkbremse wurde mit 3.300 mm bzw. ohne Lenkbremse mit 3600 mm angegeben. Die Standbereifung wurde vorne mit 5.50-16,6.00-16 und hinten mit 9.5-36, 12.4-28, 12.4-32 angeboten. Das Getriebe ermöglichte vier Vorwärtsgänge und einen Rückwärtsgang. Die Höchstgeschwindigkeit betrug zwischen 18,2 und 26 km/h.
  • Deutz Traktoren
    Die Deutz AG wurde vor 140 Jahren von Nicolaus August Otto und Eugen Langen als N.A. Otto & Cie in Köln gegründet. Die Erfindung des Otto-Motors sollte die Welt verändern. Im Jahr 1877 ging der Viertakter unter der Gasmotoren-Fabrik Deutz AG in die Produktion. Technischer Direktor des Unternehmens war ein gewisser Gottlieb Daimler. Der Leiter der Motorenkonstruktion hieß Wilhelm Maybach. 1907 startete man im Hause Deutz mit der Produktion von Dieselmotoren. Ab 1919 widmete man sich der Herstellung von Traktoren und ist seitdem aus dieser Branche nicht mehr wegzudenken. Heute beschäftigt die Deutz AG 5.500 Mitarbeiter in 130 Ländern.

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E

  • Eicher
    Eicher ist ein Hersteller mit wechselnder Geschichte. Eicher startetet den Traktorenbau in den 30er Jahren sehr klein. Aber bereits in den 50er Jahren wurden schon legendäre Modelle wie den ED16 in Serie produziert. Einen großen Bekanntheitsgrad bekam Eicher aber mit den Raubtiermodellen, die auch noch heute bei Sammlern sehr geschätzt sind. Tiger, Leopard oder Mammut gehören zu den bekanntesten Modellen. Auf Grund der Marktlage musste Eicher später jedoch, Kooperationen mit anderen Herstellern eingehen.
  • Ersatzteile für Deutz
    Deutz Ersatzteile

    Deutz, als traditionsreiche Marke für Schleppfahrzeuge in der ganzen Welt bekannt und geschätzt, offeriert in seinem reichhaltigen Angebot nicht nur die modernsten Modelle an Traktoren oder Schleppern, sondern erfreut seine Kunden noch immer mit Oldtimern. Diese benötigen allerdings eine mitunter aufwendige Wartung, so dass Deutz Ersatzteile für Trecker Oldtimer oft gesucht werden. Auch von Ihnen?

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F

  • Fading
    Das Nachlassen (englisch: Fading) der Bremswirkung bei hohen Temperaturen, die durch schlechte Wärmeabfuhr besonders nach Dauerbremsungen bei langen Bergabfahrten entstehen. Bei Trommelbremsen wirkt sich die dabei auftretende Wärmedehnung bauartbedingt stärker aus als bei Scheiben.
  • Fendt 100er Serie
    Johann Georg Fendt begann ab 1927 in dem von seinem Vater übernommenen bayerischen Mechanikbetrieb, die ersten Traktoren mit fahrunabhängigem Mähwerk sowie Dieselkleinschlepper zu bauen.

    Sein Ziel war es die Bedürfnisse seiner vorwiegend landwirtschaftlich arbeitenden Kundschaft innovativ und technisch auf dem neuesten Stand zu erfüllen. Dieses stets lösungsorientierte Konzept bewährt sich in bester Familientradition seit über 80 Jahren und besitzt weltweit Vertretungen.

    Ende der 1960er Jahre baute das Unternehmen seine vielseitige Schlepper-Familie aus und machte sie ab 1970 mit der Farmer Modellreihe und den Einstieg in die Serie des Fendt 100 komplett. Die Baureihe führte zahlreiche neue technische Daten ein.

    Dazu gehörte eine neu gestaltete eckige Motorhaube inklusiver fest verbauter Scheinwerfer, ein je nach Kundenwunsch ausgestattetes Fahrerhaus, der bekannten Turbomatik, die zum Markenzeichen des Unternehmens avancierte, einem serienmäßigen Hinterradantrieb sowie einer Allradausführung.

    Das vollsynchronisierte Feinstufengetriebe verfügte je nach Modell über eine doppelt gefederte Fichtel & Sachs Tornado Einscheiben Trockenkupplung sowie 13 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgänge. Mit den Jahren entwickelte sich die Baureihe der Mittelklasse-Schlepper und findet bis heute seine Liebhaber in der Oldtimer-Szene.

    Während der Fendt 102 noch einen luftgekühlten 3-Zylinder-Motor besaß, erhielten die Nachfolgemodelle wassergekühlte Motoren. Da auch dem Fendt 103 das Vollsynchrongetriebe sowie eine lastschaltbare Zapfwelle fehlte, wurde diese Reihe eingestellt und vom 3-Zylinder Fendt 104 mit 54 PS abgelöst. Jedoch überzeugten die technischen Daten nicht und entsprachen in Zubehör und Ausstattung dem 103 S/SA.

    Ebenfalls nicht sehr erfolgreich lief der sehr abgespeckte 3-Zylinder Fendt 105, der nach nur 250 Exemplaren vom Band genommen wurde. Ihm fehlte die lastschaltbare Zapfwelle, das vollsynchronisierte Getriebe und die Turbomatik.

    Immerhin gab es mit dem 105 LS/LSA eine Luxus-Ausführung mit gummigefederter integrierter Fahrerkabine die über zwei Einstiegstüren und einem Komfort-Schalensitz verfügte.

    1972 zur DLG-Ausstellung wurde den Landwirten der Fendt 106 S/SA mit 65 PS vorgestellt. Der Traktor überzeugte mit seinem wassergekühlten 4-Zylinder-Motor, dem Vollsynchron-Feinstufen-Gruppengetriebe und einer umfangreichen S-Sonderausstattung. Sechs Jahre später erhielt die 106er-Serie einen stärkeren Hubraum bei gleicher PS-Leistung.

    Das Zugpferd des Unternehmens war jedoch der Farmer 108, der bereits 1974 zum ersten Mal präsentiert wurde. Der wassergekühlte 4-Zylinder-Reihen-Saugmotor erhielt eine Direkteinspritzung und erzielte 75 PS. Das Modell gilt als Einstieg und wichtiges Bindeglied in die Produktion der Fendt Großtraktoren.

    Das Fahrzeug bildet den Abschluss der 100er-Baureihe und lief als Allradler-Variante deutlich erfolgreicher als der 102er. Der Fendt 108 LS erhielt umfangreiches Zubehör und wurde auch mit Schneepflug und Schneeketten ausgestattet.

    Die 100er-Serie ist bis heute ein begehrter Klassiker und bei manch landwirtschaftlichem Betrieb gut gepflegt im Einsatz.
  • Fendt 820 Vario
    Der Fendt 820 Vario ist ein kompakter Großtraktor mit 207 PS. Er wird seit 2006 produziert und ist eins der beliebtesten Fendt Modelle. Weltweit wurde der 820 Vario laut Fendt-Angaben bis Anfang 2011 über 8000 Mal verkauft und steht damit nach dem 716 Vario an zweiter Stelle der meistverkauften Vario Schlepper. In Deutschland war der 820 Vario von 2007 bis 2010 herstellerübergreifend der Traktor mit den meisten Neuzulassungen.
  • Fendt Traktoren
    Die Xaver Fendt & Co KG wurde am 31.12.1937 gegründet. Ziel war es, Traktoren wirtschaftlicher zu machen, um auch so Kleinbauern in ihren Genuss zu bringen. Der erste Traktor erblickte kurz darauf das Licht der Welt. Der Dieselroß-Traktor mit 16 PS erleichterte nunmehr die landwirtschaftliche Arbeit. Seitdem wurde im Hause Fendt stets an der Verbesserung der Traktoren und Innovationen gearbeitet – mit Erfolg. Im Jahr 1987 wird Fendt erstmals deutscher Marktführer und stellt im Jahr 1998 seinen ersten Mähdrescher vor. Heute produziert man bei Fendt außerdem Feldhäcksler und Ballenpressen.
  • Ferguson TE20
    Der von der Ferguson Ltd. gebaute TE 20 zählt mit weltweit über einer halben Million verkauften Schleppern zu den erfolgreichsten Traktoren. Die Abkürzung TE steht für Tractor England. Er wurde ab 1946 zehn Jahre lang gebaut.
  • Feststellbremse
    Durch Hand oder Fuß (Mercedes) zu betätigen. Sie ist eine von der Betriebsbremse unabhängige, mechanisch wirkende Bremse, die den geparkten Wagen auch an einem Gefälle im Stillstand hält.

G

H

  • Hauptbremszylinder
    Der (Tandem-)Hauptzylinder eines Schleppers wandelt die auf das Pedal wirkende Fußkraft in hydraulischen Druck um, der dann die Radzylinder betätigt.

I

  • Innenleuchte
    Die Innenleuchte in der Kabine eines Traktors dient dazu, den Ein- bzw. Ausstieg bei Dunkelheit zu erleichtern. Man kann die Traktor Innenleuchte entweder manuell oder über einen Kontaktschalter beim Öffnen oder Schließen der Tür des Schleppers an- bzw. ausstellen.

J

  • John Deere Traktoren
    Das US-amerikanische Unternehmen wurde im Jahr 1837 von dem Schmied John Deere in Illinois gegründet. Vorerst machte man sich daran, den unmotorisierten Landwirten mit der Erfindung und Vermarktung von Pflügen das Leben zu erleichtern. Erst ab 1918, mit dem Kauf des Herstellers des Waterloo Boy Traktors, trat man in das Traktorengeschäft ein. 1956 konnte das Unternehmen die Heinrich Lanz AG übernehmen. Heute ist das Unternehmen John Deere aus den Rubriken Landmaschinentechnik, Private Rasen- und Grundstückspflege, Golfplatzpflege, Professionelle Rasen und Landschaftspflege, Motoren- und Antriebstechnik und Forstmaschinentechnik nicht mehr wegzudenken.

K

L

  • Lackpflege
    Vor der Lackpflege müssen die zu behandelnden Lackflächen gereinigt werden. Mit der Vorreinigung entfernt man verschiedene Zusätze, Wachse und grobe Verunreinigungen, die einer Politur nur schaden würden. Bevor der man mit dem Hochglanz beginnt, sollten Problemflecken wie Baumharze, Vogelkot oder Teerspritzer und Insektenreste mit einem Spezialreiniger beseitigt werden.

    Die Politur kommt erst aufgetragen, wenn der Wagen von seinem Schmutz befreit ist. Drei verschiedene Wachse werden dafür z.B. von SONAX angeboten: Wachse für stark angegriffene, leicht matte und für neuwertige Lacke. Sie basieren auf extrem feine Wachspartikel, die so leichter in die Lackporen eindringen sollen. Damit geht das Polieren viel einfacher und schneller. Es sollte nie bei praller Sonneneinstrahlung poliert werden, da sonst das Wachs zu schnell eintrocknet. Daher sollte nur auf Teilflächen wie Motorhaube oder Dach poliert werden. Eine Politur muss immer gleichmäßig verteilt werden. Anschließend eintrocknen lassen. Am Ende sollte mit einem Mirkofasertuch der leichte Wachsschleier nachpoliert werden, um beste Ergebnisse zu erzielen.

    Tipp zur Pflege von Kunststoffen

    Mit zunehmendem Alter leiden besonders die Plastikanbauteile an Landmaschinen, Traktoren und anderen Fahrzeugen: an der rauen Oberfläche sammeln sich oft kleine Schmutz- u. Dreckteilchen, die dann die vorher schwarzen Kunststoffteile grau wirken lassen. Nach der Vorwäsche nimmt man einen transparenten Kunststoffreiniger. Der macht den Kunststoff porentief rein und frischt die Farben wieder auf. Er wirkt zugleich als Versiegelung und schützt die Kunststoffteile langfristig gegen erneute Vergrauung und neue Verschmutzungen. Es sollte aber stets beachtet werden, dass sich viele Kunststoffreiniger für den Außenbereich nicht automatisch für Cockpitoberflächen eignen.
  • Lanz Bulldog
    Lanz Bulldog wurden die Ackerschlepper genannt, die ab 1921 bis 1957 von der Heinrich Lanz AG (später John Deere) gebaut wurden. Der Name wurde vom Aussehen der ersten Bulldog-Motoren abgeleitet, dieser hatte Ähnlichkeit mit dem Kopf einer Bulldogge. Als Ur-Bulldog wird der HL12 bezeichnet, er wurde 1921 vorgestellt und es war der erste Rohölschlepper.
  • LED Arbeitsscheinwerfer
    Schon lange befindet sich die LED-Technik auf dem Vormarsch. Wie bei jeder neuen Technologie, so müssen sich auch LED Arbeitsscheinwerfer dem Vergleich mit den bisherigen Arbeitsscheinwerfer stellen. Angesichts der enormen Vorteile der LED-Leuchten haben aber Halogen Arbeitsscheinwerfer oder Xenon Arbeitsscheinwerfer hier in nahezu allen Bereichen das Nachsehen, weil gerade bei Arbeiten mit dem Traktor, dem Lkw, dem Schlepper oder mit dem Trecker besondere Eigenschaften nötig sind. Insbesondere die lange Lebensdauer in Verbindung mit der Kostenersparnis und die dennoch sehr hohe Lichtausbeute zeigen Neon, Xenon, H3 & Co. die Rücklichter.

    Das wesentliche Kriterium bei Arbeitsscheinwerfern ist gerade in der Landwirtschaft die Lichtausbeute, die in sogenannten Lumen (lm) gemessen wird. Während die Lichtausbeute einer herkömmlichen Glühlampe (100 Watt) bei etwa 1.400 Lumen liegt, erreichen beispielsweise Halogen Arbeitsscheinwerfer (100 Watt) rund 1.700 lm. Xenon Arbeitsscheinwerfer bringen es dagegen schon auf eine Ausbeute von etwa 3.200 lm, was aber von einem LED-Scheinwerfer (48 Watt) mit fast 4.000 Lumen immer noch überboten wird. Demgegenüber steht bei der LED-Technologie ein besonders sparsamer Energieverbrauch, weil viel weniger Strom in Wärme umgewandelt wird. Im direkten Vergleich mit der klassischen Glühbirne ist ein Halogen Arbeitsscheinwerfer etwa 30 % effektiver und bei einem LED-Arbeitsscheinwerfer liegt die Wirtschaftlichkeit sogar um 90 % höher.

    Abschließend noch ein Blick auf das Preis-/Leistungsverhältnis der drei unterschiedlichen Technologien. Viele Verbraucher empfinden Halogen-, Xenon oder LED-Leuchtmittel als kostspielig, weil sie Parallelen zu herkömmlichen, aber überholten Glühbirnen mit Glühfaden ziehen. Dabei bekommen sie – insbesondere bei LED-Leuchten – nicht nur eine besonders helle und sparsame, sondern auch eine extrem langlebige Möglichkeit der Beleuchtung an die Hand. So hatte eine Glühbirne eine durchschnittliche Lebensdauer von nur rund 1.000 Stunden, während es die Halogenlampe auf nur 500 Stunden und die Xenon-Technik es auf rund 2.000 Stunden schafft. Die LED Arbeitsscheinwerfer mit 27 Watt oder der 48 Watt aus unserem Sortiment tun dagegen mindestens 35.000 Stunden lang ihren Dienst. Darüber hinaus bringen beide LED-Scheinwerfer noch andere Eigenschaften mit, die sich insbesondere in der Landwirtschaft bezahlt machen. So wird beispielsweise die oft ölige Arbeit am Trecker, am Schlepper oder am Traktor erleichtert, weil das extrem weiße Licht die Chemikalien wie Öl oder Benzin farblich nicht verfälscht und so besser erkennbar macht als beispielsweise H3. Außerdem sind die LED-Arbeitsleuchten natürlich gegen Staub und Wasser geschützt und durch die Multivolttechnologie (statt nur 12V oder nur 24V sind zwischen 9 V und 30 V Eingangsspannung möglich) besonders flexibel.

    Vorteile wie die hohe Lichtausbeute, flexible Spannung statt 12V und 24V ), verschiedene Varianten mit 27 Watt oder 48 Watt, eine optimale Wirtschaftlichkeit und die lange Lebensdauer machen die Arbeitsscheinwerfer auf LED-Basis zur perfekten Lösung in allen Bereichen der Landwirtschaft. Das macht unsere LED-Scheinwerfer auf dem Feld wie auch auf der Straße oder in der Werkstatt nicht zur zum Helfer sondern zum zuverlässigen Partner.

M

N

  • New Holland Traktoren
    Der Name des Unternehmens rührt von der Region her, wo es gegründet wurde. Im Jahr 1895 eröffnete Abe Zimmermann in New Holland, Pennsylvania seine Maschinenwerkstatt.

    Abe machte es sich zur Aufgabe, den Landwirten um sich herum die Arbeit zu erleichtern. Mit Produkten für die Landwirtschaft, wie zum Beispiel Futtermühlen, traf er den Nerv der Zeit. Im Laufe der Jahrzehnte wurden die Landmaschinen immer größer. 1964 erwarb die zu dem Zeitpunkt als Sperry New Holland benannte Firma erhebliche Anteile an der Firma Claeys in Belgien. Claeys hatte äußerst nennenswerte Erfahrungen im Bau von Mähdreschern vorzuweisen und so konnte 1975 der erste Doppelrotor-Mähdrescher von New Holland vorgestellt werden. 1986 wurde Sperry New Holland von Ford aufgekauft und in die Ford New Holland Inc. umbenannt. Als 1991 Fiat 80 Prozent der Ford New Holland Anteile aufkaufte kam der endgültige Durchbruch für das Unternehmen. Heute kann das Unternehmen auf eine lange erfolgreiche Geschichte zurückblicken und sich selbst als die weltweit führende Landmaschinenmarke bezeichnen. New Holland bedient ein großes Sortiment an Landmaschinen wie zum Beispiel New Holland Traktoren, Teleskoplader, Mähdrescher, Feldhäcksler und Pressen und ist somit aus der heutigen Landwirtschaft nicht mehr wegzudenken.

O

P

  • Porsche Traktor
    Der Grundgedanke, Traktoren herzustellen, geht auf Konstruktionsversuche von Ferdinand Porsche ab dem Jahre 1937 zurück. Geplant war die Produktion eines "Volksschleppers", der die Landtechnik motorisieren sollte, parallel zum Volkswagen. Die Porsche Traktoren entstanden 1950 zunächst in Zusammenarbeit mit der Firma Allgaier Werke GmbH und ab 1956 mit dem Mannesmann-Konzern. Es wurden in den folgenden Jahren ca. 120.000 Porsche-Diesel Traktoren gefertigt und in die ganze Welt verkauft. Die Produktion der Traktoren wurde im Jahre 1963 eingestellt und die Porsche-Diesel Motorenbau GmbH ging über in die Porsche-Diesel -Renault Vertriebs-GmbH.

Q

R

  • Radbremszylinder
    Sie übertragen den hydraulischen Druck des Hauptbremszylinders über die Bremsbeläge auf Scheibe oder Trommel.
  • Retarder
    Er wird bei Nutzfahrzeugen eingesetzt um - ohne die Betriebsbremse zu beanspruchen - das Tempo speziell bei Talabfahrten zu halten oder zu verringern. Diese Bremsen arbeiten grundsätzlich verschleißfrei. Es gibt hydrodynamische Anlagen und Wirbelstrom-Retarder.
  • Rundumkennleuchte
    Die Verwendung der Rundumkennleuchten für Traktoren ist in Deutschland durch die StVO genauestens geregelt. Für Traktoreneigentümer sind vor allem die orangen oder gelben Rundumkennleuchten interessant. Sie sollen die Verkehrsteilnehmer vor einer Gefahr warnen oder sie zur Rücksichtnahme anhalten. Die gelbe Rundumkennleuchte wird bei Traktoren verwendet, wenn diese mit übergroßen Arbeitsgeräten am Straßenverkehr teilnehmen. Desweiteren müssen Gefahrguttransporter, Müllfahrzeuge, Panzer und Schwertransporte mit diesen Leuchten ausgerüstet sein.

S

  • Scheibenbremsen
    Bereits 1902 entwickelte Frederick Lancaster die Scheibenbremsen. Ihr Durchbruch kam allerdings erst zu Beginn der sechziger Jahre. Wurden sie zunächst nur auf der Vorderachse eingesetzt, so gibt es mittlerweile auch in den unteren Preisklassen Autos mit vier Scheibenbremsen. Vor allem für PS-starke Modelle werden zur besseren Wärmeabfuhr innenbelüftete und gelochte Scheiben installiert.
  • Scheibenpflege
    Scheiben verdrecken nicht nur von außen, sie verdrecken auch von innen durch das Gebläse. Schnelles Wischen mir einem Tuch verbessert sie Situation nicht. Im Gegenteil, es verwischt die feinen Staub- und Fettpartikel nur. Um dem zu entgehen sollte man spezielle Scheibenreiniger benutzen.

    Wie geht man bei der Scheibenpflege des Traktors nun richtig vor?

    Die Außenpflege

    Zuerst sollte man von Außen anfangen zu putzen. Dabei sollten zuerst die Gummileisten und die Auflageflächen der Scheibenwischer von tiefen Verunreinigungen befreit werden. Tut man das nicht, kommt bei jedem Wischen neuer Schmutz auf die Scheibe. Hat man das erledigt, kann man nun damit beginnen, die Scheiben zu putzen. Klares Wasser ist dafür am besten geeignet. So vermeidet man, dass Schmutzpartikel das Glas zerkratzen. Deshalb auch immer ausreichend klares Wasser verwenden. Erst dann sollte man sein Scheibenputzmittel einsetzen und damit die Scheibe einreiben bzw. einsprühen. Nachdem man das getan hat, wieder mit ausreichend Wasser die Scheibe(n) abspülen und mit einem trockenen Tuch nachwischen. Jetzt sind die Scheiben von außen schon sauber.

    Die Innenpflege

    Nun geht es weiter mit der Innenpflege. Auch sollten zuerst die Gummileisten gereinigt werden. Nun gilt es, die Scheiben von innen mit dem Reiniger zu behandeln. Es ist am besten, wenn man diese einsprühen kann. Nach einer kurzen Einwirkphase (kann nach Hersteller variieren) sollten die Innenscheiben mit einem Tuch, das nicht fuselt, abgewischt werden. Hierfür eignen sich am besten Leder- und Mikrofasertücher. Zur Not kann auch Küchenrollenpapier benutzt werden.

    Vorsicht: beim Reinigen der Heckscheibe: nur entlang der Heizdrähte wischen!

    Tipp: wischt man solange bis es beim Wischen quietscht, kann man sicher gehen, dass der restliche Reiniger von den Scheiben verschwunden ist und die Scheiben nun richtig klar sind.
  • Scheibenwischer
    Der Scheibenwischer und seine Funktion

    November 1903: erstmals bekam eine Amerikanerin ein Patent auf ihre Erfindung, welches der heutigen Scheibenwischanlage ähnelte. Es bestand aus einem Hebel, der in der Nähe des Lenkrades angebracht war. Sofern der Fahrer es für nötig erachtete, konnte er über diesen Hebel einen mit einem Gummiblatt bestückten Wischerarm betätigen. Dieser ging nach der Bedienung wieder in seine Ausgangsposition zurück. Auch bei der Anmeldung des 2 solchen Patentes, welches im Jahre 1905 erstmals von einem Deutschen angemeldet wurde, war die Bedienung des Wischers wieder handbetrieben. Erst 1908 bekam dieser Deutsche, Heinrich von Preußen, das Patent anerkannt. Im Jahre 1926 stellte die Firma Bosch erstmals Wischeranlagen her, die mit Elektromotoren betrieben wurden. Einen Scheibenwischer finden wir an fast allen Fahrzeugen, an Autos, Traktoren, Bussen, Zügen, Flugzeugen und sogar Schiffen.

    Wie das Wort "Scheibenwischer" schon sagt, dient er der Reinigung der Scheibe. Er ist aus Gummi und wird von einem oder mehreren Antrieben bewegt. Hierzu werden fast ausschließlich Elektromotoren verwendet. Zum Einsatz kommen aber auch pneumatisch angetriebene Scheibenwischer. Bis zu drei Wischerarmen sind hier einsetzbar, diese können sich entweder in kreisförmiger, oder aber in seltenen Fällen auch in linearer Richtung bewegen. Das Material des Scheibenwischers ist ein trockenes Material. Damit er seine Aufgabe erfüllt, bedarf es oftmals zusätzlicher Hilfsmittel, wie der Scheibenwaschanlage des Fahrzeuges. Sie bewirkt bei Benutzung, das das Wischerblatt befeuchtet wird, und somit die Scheibe besser gereinigt werden kann. In den Fahrzeugen wurde der Scheibenwischer so integriert, das er je nach Witterung flexibel einsetzbar ist. Dies geschieht durch das Vorhandensein verschieden einstellbarer Intervalle. An einigen Fahrzeugen befinden sich sogenannte Regensensoren. Diese erkennen die Stärke des Regens und regulieren den Scheibenwischer automatisch.

    Um den Scheibenwischer bedienen zu können, befinden sich in den Fahrzeugen Einhandhebel, die diese Bedienung erlauben. Meist befinden sie sich an der Lenksäule. Grundsätzlich kann man die Wischeranlagen anhand ihrer Komponente und Varianten einteilen.

    Der wichtigste Bestandteil der Wischeranlage ist der Elektromotor, worüber sie angetrieben wird. Bei den Wischerarmen unterscheidet man schon seit längerer Zeit die klassischen und die Aero - Wischer. Auch bei den Motoren, die in dieser Wischeranlage verwendet werden, gibt es Unterschiede. So finden die Rundläufermotren ebenso wie die Reversiermotoren ihre Verwendung. Während die Wischbewegung bei den Rundläufermotoren aus dem Hebelgetriebe entsteht, entsteht sie bei den zweit genannten aus der Laufrichtung des Motors. Eben erwähntes hat seine Vorteile, wie Reißfreies Lösen o.a., allerdings bedarf diese Technik eines weiteren komplexen Steuergerätes, welches erstgenanntes nicht benötigt.

    Zu Beginn der 90er Jahre verbaute man die Scheibenwischerarme so unter die Frontscheibe, dass man eine bessere Aerodynamik erreichte. Hierbei befanden sich die Arme in ihrer Ausgangsposition unter der Motorhaube. Dies hatte zur Folge, dass sie keine unnötigen Luftverwirbelungen verursachen konnten. Der Leyland Princess war 1975 das erste Auto, das solche versenkbaren Scheibenwischer hatte. Auch wenn dies eine gute Möglichkeit war, die Aerodynamik des Fahrzeuges zu verbessern, so findet man in der heutigen Zeit, vor allem bei Kleinwagen Wischer, die nicht versenkt wurden.

    Je nach Größe der Heck - oder Frontscheiben sowie des Fahrzeuges variert auch die Größe und die Anzahl der Scheibenwischerarme, welche der Reinigung der Scheiben dienen sollen. Zu erwähnen sei noch, das die Scheibenwischer immer an eine Fahrzeugmarke gebunden sind. Auf den im Handel erhältlichen Abpackungen findet man eine Auflistung, bei welchem Fahrzeugtyp, welcher Scheibenwischer eingesetzt werden kann.
  • Scheinwerfer
    Bei Dunkelheit oder schlechten Sichtverhältnissen (z.B. Regen, Schnee) auf öffentlichen Straßen muss das Fahrlicht von Traktoren und Landmaschinen eingeschaltet werden. In diesem Fall muss der Hauptscheinwerfer des Traktors (Fern- oder Abblendlicht) zusammen mit den Bauelementen des Standlichts leuchten. Traktoren haben größtenteils asymmetrische Scheinwerfer mit Fern- und Abblendlicht. Die Reichweite des Abblendlichts beträgt etwa Regel 60 m. Durch das asymmetrische Abblendlicht wird der rechte Fahrbahnrand etwa 100 m weit ausgeleuchtet. Da die vorderen Scheinwerfer des Schleppers durch Geräte verdeckt sein können, die in der Fronthydraulik montiert sind, besteht die Möglichkeit zusätzliche Scheinwerfer an der Kabine anzubringen.
  • Schlepper
    Schlepper ist ein sehr ungenauer Begriff. Schließlich kann ein Schlepper vieles sein: 1. eine Zugmaschine im weitesten Sinne 2. ein Schiff, das genügend Kraft hat, andere Schiffe zu ziehen 3. die sogenannten Pusher, die Flugzeuge zu ihrer vorgesehenen Parkposition schleppen 4. Personen die einer Schlepperbande angehören und als Menschenhändler oder auch Schleuser Geld verdient 5. Oder eine landwirtschaftliche Zugmaschine, die stark und groß genug ist, schwere Lasten über unwegsames Gelände zu schleppen. Andere Begriffe für den landwirtschaftlichen Schlepper sind Traktor, Bulldog oder auch Trecker. Letzteres Wort kommt übrigens aus dem Niederdeutschen und bedeutet so vielen wie „ziehen“.
  • Steyr Traktoren
    Das Traditionsunternehmen Steyr wurde 1864 in Österreich gegründet und produzierte zunächst Waffen, später dann Fahrräder. 1915 wurde der erste Steyr Traktor produziert und machte das Unternehmen somit zum österreichischen Marktführer. 1934 wurde die Firma per Firmenfusion zur Steyr-Daimler-Puch AG ausgebaut. 1996 wurde dann die damalige Steyr Landmaschinen AG von der Case Corporation übernommen. Im Jahr 1999 fusionierte man noch einmal. Die Case-Steyr Landmaschinentechnik wurde zusammen mit der New Holland zu CNH umbenannt und konnte im Jahr 2008 absolute Rekordproduktionen verzeichnen. So wurde aus einer kleinen österreichischen Waffenproduktion ein erfolgreiches, internationales Unternehmen in der Traktorenherstellung.

T

  • Traktor
    Traktoren werden vor allem dort benötigt, wo schwere Lasten über unwegsames Gelände bewegt werden müssen. Andere Bezeichnungen sind Zugmaschine, Trecker, Ackerschlepper und Schlepper. Aus der Landwirtschaft sind Traktoren nicht mehr wegzudenken und auch Forstwirtschaft und der Gartenbau sind auf die PS-starken Gefährte angewiesen. Die ersten Traktoren wurden noch mit Dampf angetrieben. In Deutschland wurde 1921 mit dem Lanz Bulldogg der erste Glühkopfmotor auf den Markt gebracht. Die Firma Lanz wurde 1956 von John Deere übernommen und hat das Unternehmen zum größten Traktorenhersteller in Europa gemacht.
  • Traktor Ersatzteile
    Ihre Zugmaschinen sind für Sie Tag für Tag im Einsatz, müssen hart arbeiten und haben natürlich einen dementsprechenden Verschleiß. Damit Ihr Trecker wieder schnellstmöglich voll funktionstüchtig ist, liefern wir Ihnen die passenden Traktor Ersatzteile schnellstmöglich zu Ihnen nach Hause. Selbst Ersatzteile für Oldtimer sind bei uns eine Selbstverständlichkeit. Bei uns können Sie Ersatzteiler aller gängigen Marken wie zum Beispiel Deutz, Fendt, Steyr und Lanz erhalten. Werfen Sie einen Blick in unser Sortiment. Sie werden bestimmt das passende Traktor Ersatzteil finden.
  • Trecker
    Im norddeutschen Raum ist die Bezeichnung Trecker sehr verbreitet. Es handelt sich hierbei um das plattdeutsche Wort für Trecker und leitet sich von dem niederdeutschen Wort trecken = ziehen ab.
  • Trommelbremse
    Das Prinzip entwickelte Wilhelm Maybach bereits 1899. Er bremste mit einem Band, das er von außen über eine Trommel legte. Seit 1902 gibt es die von Louis Renault erstmals gebaute Innenbackenbremse. Das Hauptproblem der Trommelbremse ist Wärme, die bei scharfem Bremsen schneller entsteht, als sie abgeführt werden kann. Trommelbremsen finden sich heute noch an der Hinterachse. Sie lässt sich einfach mit einer mechanischen Feststellbremse kombinieren.

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  • Walterscheid
    Die GKN Walterscheid GmbH ist einer der führende Hersteller für Gelenkwellen, Kupplungen, Unterlenker, Stabilisierungssysteme, Oberlenker, Anhängertechnik, Doppelgelenkwellen und ICVDs. Der Hauptsitz der Firma liegt in Lohmar. Im Laufe der 50-jährigen Firmengeschichte kamen weitere Standorte wie Sohland an der Spree, Schurhovenveld in Belgien, Braeside in Australien sowie in Japan und USA hinzu. Bei Walterscheid hat man es sich zur Aufgabe gemacht, die Produktivität und Funktionalität der Landmaschinen zu steigern, um den Landwirten so eine wirtschaftliche und ökologische Produktion zu ermöglichen.

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